Herbstausfahrt Ostheim v. d. Rhön 11./12. Oktober 2014

 

Der Herbst hat in Ostheim v. d. Rhön seine Vorboten gesandt: Der Nebel senkte sich schon auf die milden Hügel und an den Vortagen war es regenfeucht.

Einige unserer Clubmitglieder landeten bereits am Dienstag und Mittwoch im kleinen Rhönstädtchen Ostheim und begrüßten die „Nachrücker“ am Donnerstag und Freitag.
Der Nebel wich dem Sonnenschein und schon konnte es, wer wollte, auf „Schusters Rappen“ losmarschieren und mit Reinhard als Führer die ersten Wanderwege erkunden.

Da gibt’s den Wasserweg, den Blumenweg, den Hasenweg, der an den Hügelgräbern aus der Hallstadtzeit vorbeiführt, den Kirschweg usw.

„Der Fuchsweg“ hat uns zur „Lichtenburg“ geführt, deren Turm zu besteigen war und einen herrlichen Rundumblick in Thüringische und in die hessische Rhön bot. Natürlich kam auch der Einkehrschwung nicht zu kurz und dank eines mitgeführten PKW wurden auch die „Nichtwanderer“ in der urigen Wirtschaft gestärkt.

Die größte Kirchenburg Deutschlands ist restauriert und lässt noch gut ahnen, welch ein reges Treiben einst in ihr geherrscht hat. Die Gaden, dienen heute noch den Ostheimern als Lager oder Kellerraum.

Die evangelische Pfarrkirche St. Michael beeindruckt u. a. mit ihrem großartigen Deckengemälde und den Emporen ringsum.

Zum „Raussetzen“ war es leider diesmal zu kühl, aber der Gasthof ….. hatte einen gemütlichen Platz für uns reserviert und wir konnten uns an den Rhönhappen satt essen.

Das Highlight war der Wurstmarkt: Die Vorbereitungen der Stadt liefen schon lange auf Hochtouren. So wurden Buden entlang der Hauptstraße aufgebaut, der Rathaussaal wurde zum Marktplatz für Feldfrüchte.

Am Samstag war es soweit: Wurst, Wurst, Wurst…wohin das Auge blickte! Rote, Weiße, Salami, Schinken, Leberkäse… Und die Düfte der frischgeräucherten  Waren…!
Außerdem waren Äpfel, Kartoffeln, Liköre, Brot etc. im Angebot. – und wir taten gut daran, sofort am Samstag den Markt zu besuchen, weil der Sonntag völlig überlaufen war.

Leider war die Zeit wieder mal zu kurz, um die vielen Möglichkeiten in unserem bayr. Rhönstädtchen auszukosten. Da gibt es nur eines: wieder mal hin fahren!

Der Stellplatz war sehr in Ordnung und gemütlich, die Stromsäulen haben ausgereicht, wir haben einander mit Steckdosen ausgeholfen, und obwohl im Städtchen so viel los war, konnten wir ungestört und ruhig stehen.

 

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