Ostern Mainz 2016

 

Liebe Wohnmobilfreunde,

die Ostertage in Mainz waren so schnell vorbei…

mit 8 Fahrzeugen belagerten wir den hinteren Teil der Anlage, der für uns von Werner Bradatsch reserviert war.

Freundlicherweise stellte er uns ein FESTZELT auf, das von unserem mitgebrachten Ofen schnell aufgeheizt wurde, so dass wir uns in gemütlicher Runde abends treffen konnten.

Am Gründonnerstag war Anreisetag, der manchen auf eine harte Geduldsprobe gestellt hat, weil die Autobahn leider durch die vielen Baustellen völlig überlastet war.

Der Karfreitag war völlig verregnet, was wir jedoch ignoriert haben und den nahe gelegenen Botanischen Garten besuchten und uns für das Mittagessen-Menue in Bretzenheim Hunger holten.
Die Frühlingsblüher erfreuten uns mit ihren lebhaften Farben und die Mammutbäume überraschten selbst jetzt in ihrem jugendlichen Alter schon. In den kleinen Pflanzenschauhäusern bestaunten wir die Fülle und Vielfalt fremder Erdteile (und wärmten uns auf).

Sensationell für uns alle waren die Gräber auf dem Friedhof, der ebenfalls gleich nebenan war. So etwas hat noch keiner von uns gesehen: Tiefe Gruften, mit Mosaiken geschmückt, Mahnmale vom Ausmaß eines Einfamilienhauses, ein Grab, das von ägyptischen Sphinxen bewacht war, Grabmäler, auf denen Kapellen standen.

Betroffen waren wir allerdings vom „Sternengarten“, der Ruhestätte der Sternenkinder mit ihren Spielzeugen als letzte Gabe der Eltern versehen.
Der Samstag stand im Zeichen des Marktfrühstücks! Der Platz vor dem Dom und dem Gutenbergmuseum reihen sich ab März bunte Marktstände, mit allem, was das Herz begehrt: Gemüse, Blumen, Eier, duftende Kräuter, Fisch aus Bremerhafen.

Das ist ein absolutes Muss: „Weck, Worscht un Woi“. Dafür sorgen die heimischen Winzer und Metzger. (2 Wohnmobilisten schafften es aber nicht bis zum Markt, die blieben schon in der Vinothek unterhalb hängen.

Die „Fußgänger“ unter uns marschierten tapfer vom Stellplatz über den Römerwall, der Bastei und den Kupferberg-Terrassen hinüber zur St. Stephans-Kirche mit ihrem wundervollen gotischen Kreuzgang und den leuchtenden Chagall-Fenstern hinunter in die Stadt, wo wir die anderen im Gewühl der Marktbesucher fanden.

Am Abend trafen wir uns im Festzelt zum Grillen. Es wurde ein langer, geselliger Abend. Müde, satt und nicht mehr durstig fielen wir in unsere Betten, zu einer kurzen Nacht, denn die Uhren wurden vorgestellt.

Am Sonntag reservierten wir in einer kleinen Brauerei, dem „Eisgrub“ zum Osteressen. Erika Wegner und Ihr Sohn mit Freundin haben den Weg nach Mainz nicht gescheut und gesellten sich zu uns. Das hat uns sehr gefreut und die drei wurden aufs herzlichste begrüßt.

Einige von uns besuchten noch im Anschluss das historische Schifffahrtsmuseum mit Überresten der Mainzer römischen Flotte. Aber wir waren sooo erschöpft, dass wir uns bald von unserem Bus-Shuttle-Service abholen lassen mussten. Wir kamen grad noch rechtzeitig zur Verabschiedung von Erika und ihrer Familie. Maria hat uns mit Kaffee und Kuchen wieder langsam zum Leben erweckt.

Tja, und schon ist Ostermontag und die Heimfahrt stand an. Schöne Tage mit vielen schönen Eindrücken einer wirklich sehenswerten Stadt sind vorbei.

Ich glaube, dass mancher von uns wiederkommt, denn leider war die Zeit zu kurz, um z.B. das Gutenberg-Museum anzuschauen, die vielen gemütlichen Weinstuben kennen zu lernen, die Altstadt mit den Straßenkaffees zu genießen, - oder vielleicht sogar die Mainzelmännchen vom ZDF zu besuchen.

Auf jeden Fall waren es schöne Stunden miteinander und Anni und Karl Klopf, die „Neuen“, haben uns und wir sie, ein wenig kennen lernen dürfen.

Wir freuen uns auf ein „Nächstes Mal“ und vielen Dank für die schöne Zeit miteinander!

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